Spot Connect Outboxing

SpotconnectIst man ein paar Seemeilen vom Land entfernt ist, das Handynetz normalerweise auch an seinen Grenzen. Will man weiterhin Kontakt zu seinen Freunden und Bekannten haben, hilft nur ein Satelitentelefon oder eine Amateurfunkanlage – diese Art von Geräten belastet die Bordkasse jedoch erheblich.

Ein gute Alternative ist der Spot Connect. Man verbindet sein Bluetooth -fähiges Handy oder Tablett (iOS oder Android) mit dem Spot Connect und kann nun über Satellit Nachrichten absetzten (SMS, Email, Twitter, Facebook, SOS). Das Empfangen von Nachrichten ist leider nicht möglich.

Drückt man den SOS Knopf, werden die GPS-Koordinaten an die internationale Notrufzentrale GEOS übermittelt. Eine echte Alternative zur EPIRB (Cospas-Sarsat Satelliten) ist das Gerät bei weltweiter Fahrt allerdings nicht, da das GLOBALSTAR Satellitennetz nicht weltweit zur Verfügung steht.

Die Batterien sollen ca. 10 Tage im Dauereinsatz durchhalten. Der Langzeittest von Test4Sea konnte dies in etwa bestätigen. Das Gerät lief innerhalb von 4 Wochen ca. 6-10 Std. täglich mit aktivierter Trackingfunktion (alle 10 Min eine Msg.).

Den Spot Connect kann man zu einem Preis von ca. 170 EUR online kaufen.

Der Jahresbeitrag für den Basisdienst beträgt derzeit 99,- EUR, möchte man noch die Trackingfunktion dazu haben, werden z.Z. nochmals 39 EUR pro Jahr fällig.

Die Fakten:

  • Senden von Nachrichten via Satellit (Netzabdeckung beachten, s.o.)
  • Option für Type & Send Nachricht (41 Zeichen) oder
    vorprogrammierte Nachricht (120 Zeichen)
  • Reiseverlauf verfolgen auf Google Maps oder der SPOT Adventures Seite
  • Vernetzt mit SPOTadventures.com und beliebten sozialen Netzwerken
  • Smartphone App
  • SOS Knopf auf Gerät für unabhängigen Notbetrieb
  • Größe: 7,6 cm x 6,6 cm x 3,2 cm
  • Gewicht: etwa 140 Gramm (mit Batterien)
  • GPS Lat. Lon. Datum Format: WGS-84
  • Maximale Temperaturen: -25°C bis +60°C
  • Höhe: -100 m bis +6500 m
  • IPX7 Wasserdicht: Bis zu einer Tiefe von 1 Meter und für die Dauer von bis zu 30 Minuten
  • Bluetooth Reichweite 9,14 Meter
  • Zertifikate: FCC, IC, WEEE, SAR, RoHS, CE
  • GPS-Genauigkeit : 10 m ortsgenau
  • Kommerzielle Satelliten (LEO):  1610-1620 MHz L-band Frequenz
  • BATTERIE Typ: 2 AA Energizer Ultimate Lithium 8X (L91)

Nasamarine.com reagiert mit Überschall

Der Batteriemonitor (Nasa Clipper BM-1) von nasamarine.com zeigt bei uns an Bord seit Neuestem komische Messwerte an, wenn man die Hintergrundbeleuchtung anschaltet.

Wir machen einen Film und schicken den per Email an nasamarine.com.

Ahoy
There seems to be a problem with my BM-1.
Please watch the video.
There is a big difference in the charge value depending on whether the display light is off or on.
Thank you!
Stefan Conrad

90 Minuten später kommt die Antwort:

„Hi Stefan,
It looks like some high resistance has built up somewhere. Try removing and cleaning all of the connections to the shunt and the power supply including the ends of the in line fuse and fuseholder connectors.
This should sort the issue.
Regards,


NASA MARINE
Boulton Road
Stevenage
Herts
SG1 4QG
www.nasamarine.com“

Wir sind begeistert über die Reaktionszeit und putzen anschließend fleißig alle Kontakte des Batteriemonitores, um wieder gute Anzeigewerte zu erhalten. Besonders gefährdert sind die Kontakte in der Kabelsicherung, hier sollte man regelmäßig mit etwas Fett arbeiten, um Korrossion zu vermeiden.

Ab sofort steht „BM – Kontakte putzen“ auf der Winterwartungsliste.

Die Fakten:

  • Versorgungsspannung: 8-16 V DC
  • Stromverbrauch: 3 mA = 0,003 Ampere
  • Batteriekapazität: 5 – 650 Ah
  • Anzeige der Kapazität: in Prozent
  • Entladestrom: max. 100 A
  • Ladestrom: max. 100 A
  • Anzeige der Ströme: 0 – 9,9 A in 0,1 A Schritten, 10 – 100 A in 1,0 A Schritten
  • Messwiderstand: 100A / 0,5 mOhm
  • Verbindungskabel vom 100 A Shunt zur Batterie mit M8 Ringkabelschuh.
  • 5 Meter Verbindungskabel vom Anzeigegerät zum Shunt, mit Ringkabelschuhen für den Anschluss am Shunt versehen,
  • Versorgungsleitung mit Sicherung und M8 Ringkabelschuh für den Anschluss an der Batterie.
  • 110 x 110 mm Standard-Clipper-Gehäuse
  • Kontraststarkes LCD-Display, für Nachtbetrieb hinterleuchtet.
  • Optischer Unterspannungsalarm.
  • Einfache Bedienung über 4 Tasten, zur Schaltung der Hintergrundbeleuchtung,
  • Anzeige der Batteriekapazität oder Restzeit, sowie zur Auswahl der Spannungs-, Strom- oder Ladezustandsanzeige.
  • Zusätzlich kann die Spannung einer zweiten Batterie angezeigt werden.

Over und aus!

Erhältlich z.B. bei www.Busse-yachtshop.de

Mini Notfallsender

Einen kleinen kompakten Notfunksender im Hosentaschenformat gibt es von Ocean Signal. Er heißt rescueme PLB1 (Personal Locator Beacon) und ist mit 77x51x32,5 mm und nur 116g ein echter Winzling unter den Seenotfunkbaken.

Er hat einen GPS Empfänger eingebaut und sendet sein Seenotsignal über 406 MHz an die Cospas Sarsat Satelliten. Bei der Auslösung hält die Batterie ca. 24 Std. durch. Ansonsten hat die Batterie eine garantierte Lebensdauer von 7 Jahren, bis sie ausgetauscht werden muss.

Zusätzlich zum Richtfunksender (121,5 MHz) und dem Satellitensender (406 MHz) hat das Gerät eine 1 candela helle Blitz-LED eingebaut. So kann man dem Retter auch in unmittelbarer Umgebung Lichtsignale geben.

Der Notsender ist bis zu 15 Metern wasserdicht und überlebt einen Sturz aus 1 Meter bei -30°C.

Das Gerät kann personenbezogen über Großbritanien (z.B. bei Chartertörns) oder bei der Bundesnetzagentur (auf den Namen einer Yacht) registriert werden, ein Anmeldeformular ist dabei. Genauere Infos gibt es hier.

Die Fakten:

  •  406MHz Satellitensender
  • 121.5MHz Peilsender
  • Low Duty Cycle Strobe Light
  • ~1 candela Helligkeit
  • GPS Empfänger
  • Lithium Batterie: Manganese Dioxide (LiMnO2)
  • Arbeitstemp: -20°C to +55°C
  • Lagerung: -30°C to +70°C
  • Wasserdicht: 15 Meter @ +20°C
  • Stoßfest: 1 Meter @ -30°C
  • Höhe: 77mm
  • Breite: 51 mm
  • Tiefe: 32,5 mm
  • Gewicht: 116g
  • Cospas-Sarsat: T.001 / T.007

Over und aus!

—> Vielen Dank an www.Busse-Yachtshop.de für das Testgerät !

 

Toilettentausch leicht gemacht

Ein ungeliebtes Thema sind häufig die Bordtoiletten… Verstopft, leckend, stinkend… Jeder kennt es, keiner will es.

Diverse Hersteller bieten diese Teile zu verschiedensten Preise an.

Aber was tun, wenn die alte Toilette am Ende ihrer Lebenszeit angekommen ist… Der Kunststoff kriegt Risse, die Gewindeaufnahmen halten es nicht noch ein weiteres mal aus, die Dichtung neu einzuschrauben. Das Ding muss einfach raus und ne Neue rein.

Die manuelle Jabscotoilette bei uns an Bord war schon etwas älter. 10 Jahre bestimmt. Wir haben uns schon darauf vorbereitet, die halbe „Nasszelle“ umzubauen nur um einen neue Toilette einzubauen. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass die manuellen Toiletten von Jabsco ab dem Baujahr 1986 ruck zuck durch ein neues manuelles Modell zu ersetzen sind. Die Schlauchanschlüsse sind an der selben Stelle, die Bohrungen sind ebenfalls noch identisch. Ein Wechseln ist schnell gemacht. 4 Schellen (Zwei auf jedem Schlauch zur Sicherheit) und 4 Bolzen lösen – altes Klo raus – neues rein – festschrauben – fertig.
Die elektrische Lite Flush Toilette von Jabsco hat übrigens den gleichen Fuß mit übereinstimmenden Bohrlöchern sowie die Schlauchanschlüsse an der selben Stelle wie die manuelle Toilette. Daher sollte ein Umstieg auf eine elektrische Bordtoilette unproblematisch sein.

Und es hat auch fast gar nicht weh getan. Aus gut unterrichteten Yachtteilehändlerkreisen haben wir erfahren, dass Bootbesitzer häufig schon ne zweite Toilette im Keller haben. 😉

Die Fakten:

  • Jabsco manuelle Bordtoilette
  • Porzellanbecken
  • Pumpe und Sockel aus Kunststoff
  • Metallteile sind rostfrei
  • Ablauf 3,8 cm (1 1/2“)
  • Ansaugleitung: 1,9 cm (3/4“)
  • Maße: 45,5 x 42,5 x 33 cm, Gewicht: 9,3 kg
  • Preis ca: 120,- bis 150,- EUR

Over und aus!

Energiemanagement an Bord

BMEines der wichtigsten Dinge an Bord ist es, die Energiereserven im Auge zu behalten. Der Energieverbrauch der einzelnen Geräte an Bord spielt dabei eine große Rolle und ist häufig sogar eine Entscheidungsgrundlage für den Kauf oder den Nicht-Kauf eines Gerätes. Leider sind die Angaben der Hersteller zum Stromverbrauch ihrer Geräte oft (wenn überhaupt) nur sehr näherungsweise angegeben.

Wir haben deshalb eine Liste von Gerätestromverbrauchern erstellt. Diese Übersicht ist zwar momentan noch eher kurz und knapp, aber vielleicht ändert sich das ja mit der Zeit. Im unteren Bereich des Artikels besteht die Möglichkeit, selbst seine gemessenen Gerätedaten einzutragen und anderen Seglern zur Verfügung zu stellen.

Mitmachen erwünscht !!!

–> Stromverbrauch von Yachtelektronik

Over und aus!

 

Breitling Emergency II

1-breitling-emergencyMit der neuen Uhr von Breitling, der Emergency II hat man seine EPIRB (emergency position-indicating radiobeacon station) gleich am Handgelenk. 24 Std. lang werden abwechselnd ein analoges Ortungssignal (zum Auffinden des Verunglückten) und ein Signal zu den Cospas-Sarsat Satelliten gesendet. Somit ist sie die erste Uhr mit einer integrierten Zweifrequenz-Notfunkbake.

 

Eine GPS Position wird nach den Herstellerinfos nicht mitgesendet, dass analoge Funksignal reicht aus.

Es ist schon verrückt, das so ein Gerät an das Handgelenk passt.

Um ein Notfallsignal abzusetzen müssen die beiden Antennen seitlich an der Uhr herausgezogen werden – man muss also noch Herr seiner Sinne sein um dies zu tun.

Mit der Uhr wird ein Testgerät geliefert, um die Bake zu laden und zu testen. Leuchtet die rote 12 Uhr Led, sollte man lieber keine Container rammen, sondern die Uhr schnell noch auf die Lade- und Teststation legen.

Und nun zum Preis. Leider war es nicht so ganz einfach darüber Informationen zu bekommen. Aber er liegt wohl so bei 19.000 $, also ein schönes Weihnachtsgeschenk. 😉

Die Fakten (Herstellerangaben):

Bake:

Applizierter Standard:
COSPAS-SARSAT

C/S Bakenkategorie:
PLB Kategorie 2

Sendefrequenzen:
121.5 MHz / 406.040 MHz

Sendeleistung:
≥ 30 mW @ 121.5 MHz / ≥ 3.2 W @ 406.040 MHz

Senderautonomie :
≥ 18 Stunden bei -20°C / ≥ 24 Stunden bei +20°C

Betriebstauglichkeit Bake bei Temperaturen:
von –20 bis +55 °C

Leistung Bake:
1 x Li-ion 4,2 V, 1,1 Ah / Uhr: 1 x Silberoxid 1,5 V

Gewicht der Senderuhr :
140 g (ohne Armband)

Uhr:

Werk:
Breitling Kaliber 76, offiziell COSC-zertifizierter Chronometer, thermokompensiertes SuperQuartz™-Werk, Analog- und Digitalanzeige LCD 12/24 h, Anzeige der Batterie- bzw. Akkulebensdauer. 1/100-Sekunden-Chronograf, Rückwärtszähler (Timer), zweite Zeitzone, mehrsprachiger Kalender.

Gehäuse:
Titan. Resistenz bis 5 bar. Bombiertes, beidseitig entspiegeltes Saphirglas. In beide Richtungen drehbare Lünette, Windrose. Durchmesser 51 mm.

Zifferblätter:
Volcano-Schwarz, Cobra-Gelb, Intrepid-Orange.

Armbänder:
Kautschuk Diver Pro III und Titan Professional.

 

Over und aus!

mobiles Internet im Ausland

netzseegsmDer erste „Mitmachtest“ ist eröffnet.
Häufig ist es schwierig im Ausland eine anständige Internetverbindung an Bord zu bekommen. Mit einem GSM USB-Modem oder einem Wifi GSM Modem ist man in der Nähe des Festlandes aber meist ausreichend versorgt.

Nun braucht man sich „nur noch“ bei einem Telefonanbieter eine passende SIM-Karte zu besorgen und schon kann es los gehen. Leider ist es mit der Karte häufig nicht getan. Man muss sich z.B. informieren, wie der APN Server heißt, den man in seinem Modem eintragen muss. Teilweise wird auch ein Username und ein Passwort verlangt. Zum aktivieren der Internetfunktion kommt es vor, das vorher eine SMS verschickt werden muss. Wie lade ich die SIM-Karte wieder auf?  … usw. usw…

Mit dieser Liste wollen wir versuchen eine kurze Anleitung für die einzelnen ausländischen Netzbetreiber zu erstellen:

http://test4sea.de/langzeittests/mobiles-internet/

Mitmachen erwünscht! – Wir bitten um das Zusenden von getesteten Mobilfunkanbietern.

Over und aus!

 

Fugawi 5 mit AIS Anbindung

Scrren1Fugawi 5 lässt sich, wie andere gängige Navigationsprogramme auch mit einem AIS Empfänger verbinden und stellt die empfangenen Daten auf der Seekarte dar.

In einer Übersichtsliste, die man auf dem Bildschirm beliebig platzieren kann, werden alle empfangenen Daten in Form einer Tabelle gezeigt.

Besonders gut hat uns die grafische Darstellung der Schiffe gefallen. Je nach Größe des Schiffes wird das Schiffsymbol auch unterschiedlich groß dargestellt.

Der zurückgelegte Weg (Track) und der Vorauskurs der Schiffe werden in der Karte abgebildet. Sendet ein Schiff die Rotation (rot) über seinen AIS Sender, so stellt Fugawi 5 den geplanten Kurs durch eine rote in Fahrtrichtung gebogene Linie dar. Das ist sehr hilfreich, gerade in engen Fahrwassern. Leider senden aber nicht alle Fahrzeuge ihre Rotation per AIS mit, dies lässt sich aber in der Empfangsliste schnell überprüfen.

Leider sind noch ein paar kleine Fehler in der AIS Darstellung zu bemängeln. Stellt man die Einheiten bei Fugawi 5 auf nautische Meilen um, so wird auch die Schiffslänge und Breite in der AIS Liste in nm angegeben, daher lassen sich die Maße der Schiffe nicht mit einem Blick erfassen.

Die Übersetzung von CPA (Closest point of approach) mit DCA ist nicht gängig und sollte auf den internationalen Standard berichtigt werden. Wünschenswert wäre es auch, wenn die CPA nach dem Passieren mit negativen Zahlen weiterzählen würden.

Die aktuelle Fugawi 5 Version läuft noch nicht mit dem neuen WatchEye AIS R, hier kommt es wohl zu einem Fehler im Auslesen der AIS Datensätze.

Alle oben genannten Schwächen sind an Northport Systems weitergeleitet worden. Die Fehler sollen in den nächsten Updates berichtigt werden.

Die Fakten:

Fugawi 5 (V. 5.0.0.66)

• Windows XP SP3

Watcheye Eyesea AIS Empfänger (Auslaufmodell)

Glomex RA-111 AIS Antenne

• GPS Empfänger, Garmin etrex Legend HCx

Vielen Dank an Busse-Yachtshop, für die zur Verfügung gestellten Geräte!

Over und aus!

 

WatchEye R AIS & Fugawi 5 – Fehler wird behoben

Fugawi WatchEye R AISWo wir nun gerade Fugawi Marine 5 und den neuen WatchEye R AIS auf dem Testtisch haben, bietet es sich an, den R AIS als Datenlieferant für Fugawi zu nehmen.

Nur leider wollten einfach keine Daten angezeigt werden. Ein Versuch mit dem Auslaufmodell EyeSea von WatchEye brachte allerdings einen Erfolg bei der AIS Darstellung auf der Software.

Damit haben wir wohl offensichtlich einen Softwarebug gefunden.

Eine kurze Email  mit den AIS Datensätzen an Busse-Yachtshop zeigte Erfolg. Der Hersteller, Northport Systems, regierte prompt und kündigte an, den Fehler mit dem nächsten Update zu beheben. Wir sind gespannt.

Over und aus!

Navicom aktive Wifi Antenne – Reichweitentest

DSCN2871Wir nutzen eine kurze Unterbrechung des Winters, um einen Outdoorreichweitentest der Navicom aktiv Wifi Antenne durchzuführen.

Es ist ein klarer Sonnentag mit sehr guter Sicht bei einer Temperatur so um 10 Grad Celsius (+). Auf dem Wasser ist es noch zu kalt, und nur wenige echte Eisbärsegler sind mit ihren Booten schon im Wasser.

Wir entscheiden uns daher für einen „Trockentest“. Es ist gar nicht so einfach ein Stück Land zu finden mit einer Sichtweite von 2000m – Am liebsten hätten wir 3000m gehabt.

Ein Feldweg bei Strande gibt 1900m her. Das muss reichen. Die Bäume und Büsche sind noch laublos, ebenfalls ein Vorteil für unseren Test.

Zwei Messfahrzeuge werden vorbereitet. Ein Sendewagen mit einem DLink Di-524 auf dem Dach und ein Empfangsfahrzeug mit der Navicom aktiv Wifi Antenne am Besenstiel aus dem Fenster.

Wir entfernen uns von dem Sendefahrzeug und dokumentieren die Messwerte.

Die Durchführung:

Die Messwerte:

Entfernung (m)Signalstärke (%)Verbindungsqualität (%)Geschwindigkeit (Mbps)Bemerkung
5010010054
10010010054
1509410054
2009210054
2509010054
3007610054
4007410036
5007010036
6006810036
7006410036
8006010036
9005810036
10005010024IP Verlust, neu verbunden
11004410024
12004210024
1300449918
1400409918
1500389518
1700369718
1800259512
1900309712
20008--keine Sichtverbindung mehr

Ab einer Entfernung von ca. 1900m verlieren wir die freie Sicht auf den Sendewagen. Die Signalstärke hatte aber auch schon deutlich nachgelassen. Eine Verbindung ließ sich aber auch bei 1900m Entfernung immer noch herstellen, die IP Adresse und der Gateway wurden korrekt bezogen.

Damit hält die Antenne deutlich mehr, als sie verspricht. 800 – 1000m Reichweite gibt der Hersteller an. Wir haben bei den beschriebenen Bedingungen 1900m erreichen können (1 sm). Evtl. ist es auf freiem Wasser sogar möglich, noch höhere Reichweiten zu erzielen, natürlich immer vorausgesetzt, das eine theoretische Sichtverbindung zwischen der Empfangs- und Sendeantenne besteht.

Einen Seatest reichen wir bei geeigneten Bedingungen nach.

Die Fakten:

  • Navicom aktive Wifi Antenne
  • Computer: Asus EEE PC 1005 PE mit Windows 7
  • Sender: DLink Di-524
  • Reichweitentest: 0 – 1900m
  • Ergebnis: Herstellerangaben werden weit übertroffen

Vielen Dank an Kiel-Nautik für das Testgerät!

Over und aus!